Festgeldkonten vergleichen

Fest- und Tagesgeldanlagen liegen im Trend

Das Festgeldkonto und Tagesgeldkonto finden in Zeiten unsicherer Finanzmärkte wieder deutlich mehr Interessenten, da diese Geldanlagen als sicher gelten. Die hohe Sicherheit wird in Deutschland, aber auch in anderen Eurostaaten, durch die gesetzliche Einlagensicherung garantiert. Deutsche Banken, die in privater Rechtsform tätig sind und Einlagengeschäfte betreiben, sind vom Gesetzgeber zu einer Mitgliedschaft in der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) verpflichtet. Diese sichert Geldeinlagen von privaten Anlegern, Personen- und kleineren Kapitalgesellschaften bis zur einer Höhe von max. 100.000 Euro ab. Bei höheren Einlagen, die hierdurch nicht abgesichert sind, greift bei oftmals die Absicherung durch freiwillige Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Da beide Kontenarten für gewöhnlich in Euro geführt werden, entfällt natürlich auch ein Währungs- bzw. Kursrisiko. Die einzige Gefahr, die lauert, ist die Inflation. Steigt diese über den Zinssatz der Geldanlage hinaus, verliert die Einalge an Wert.
Hat man sich für solch eine sichere Geldanlage entschieden, heißt es vergleichen, um eine maximale Rendite zu erzielen. Ein Vorteil gegenüber anderen Geldanlagen besteht weiterhin darin, dass weder für ein Festgeldkonto, noch für ein Tagesgeldkonto Gebühren oder ähnliches anfallen.

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Vorteil Festgeldkonto

Die Zeiten, in denen man für sein Festgeldkonto Zinsen von 5 % und mehr erhalten hat sind schon etwas her. Oft soll man sich heute, selbst bei einem Anlagezeitraum von 5 Jahren mit mickrigen 2 % Zinsen zufrieden geben. Mangels sicherer Alternativen muss man dennoch Kompromisse eingehen, will man nicht einen Gau a la Lehman Brothers riskieren. Aufgrund des schon lange Zeit anhaltenden Zinstiefs empfiehlt es sich aber, nicht zu lange Engagements einzugehen. Für ein Festgeldkonto mit einer Laufzeit von 2-3 Jahren findet man auch heute noch Angebote die Zinsen von bis zu 2 % garantieren. Diese Rendite wird über die gesamte Laufzeit garantiert und sollte die Alternative Tagesgeldkonto noch einige Zeit schlagen. Über diesen Zeitraum sollte man aber auch auf die Einlage verzichten können, denn für Anschaffungen aller Art steht der, auf das Festgeldkonto eingezahlte Betrag erst mal nicht zur Verfügung. Einige Banken bieten für solche Fälle (wenn die Einlage doch mal benötigt wird) ein Hintertürchen, allerdings kostet dieser Notausgang dann bares Geld. Flexibilität ist also nicht die Stärke des Festgeldkontos. Festgeldkonten für einen Zeitraum von weniger einem Jahr werden nur äußerst selten mit einer interessanten Rendite angeboten.

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Vorteil Tagesgeldkonto

Das Tagesgeldkonto weist gegenüber dem Festgeldkonto einen erheblichen Vorteil auf, das ist die tägliche Verfügbarkeit des angelegten Kapitals. Der Kunde kann also jederzeit über seine Einlage verfügen. Selbst Kündigungsfristen, wie noch beim guten alten Sparbuch sind nur selten zu finden, aber noch nicht „ausgestorben“.
Aufgrund des großen Wettbewerbs im Segment Tagesgeldkonto, findet man immer wieder Angebote mit recht attraktivem Zinssatz. Einige Banken legen sogar noch eine Willkommens-Prämie obendrau, indem sie Neukunden einen kleinen Betrag auf dem Tagesgeldkonto gutschreiben. Hier sollte man darauf achten, wie lange dieser garantiert wird, denn der große Nachteil des Tagesgeldkontos ist, dass der Zinssatz auf das eingelegte Kapital von der Bank ansonsten jederzeit geändert werden kann. Allerdings geht es dabei nicht nur nach unten, sondern ggf. auch nach oben. Letztendlich hat die Bank natürlich auch ein Interesse an treuen Kunden, möchte sie doch mit dem Geld der Kunden auch eigenes Geld verdienen.
Sind die angelegten Beträge etwas höher, sollte man sich dennoch ab und zu die Mühe machen und den Tagesgeldkonto-Markt sondieren und vergleichen. Ein neues Tagesgeldkonto bei einer anderen Bank einzurichten, macht nur wenig Mühe, bringt aber oft eine höhere Rendite.